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Der Sinn von Worst - Case - Szenarien

 

Besitzen Sie ein Haus? Dann haben Sie vermutlich auch eine Gebäude- bzw. Haus- und Feuerversicherung. Haben Sie sich schon mal gefragt, weshalb eigentlich? Schließlich ist die Wahrscheinlichkeit des Eintritts eines Feuer- oder Wasserschadens sehr gering.

Die Antwort lautet für die meisten: Der eintretende Schaden ist dann aber so hoch, dass er nicht zu bewältigen ist. Man sichert sich also aus diesem Grunde ab.

Den gleichen Sinn hat die Betrachtung von Worst – Case – Szenarien beim Klimawandel.

Üblicherweise werden bei der Beschreibung der Folgen des Klimawandels die Szenarien mit der größten Wahrscheinlichkeit betrachtet. Innerhalb der von der Wissenschaft prognostizierten Bandbreite der Klimasensitivität (1,5 – 4,5 °C Temperaturerhöhung bei Verdopplung der CO2 – Konzentration) geht man von 3 °C aus. Daraus werden die politischen Maßnahmen abgeleitet, die zu ergreifen sind. Die Bundesregierung prüft daher aktuell die Klimaneutralität bis 2050 (unterm Strich Nullemissionen).

Letztlich ergibt sich ein Risiko aber aus der Multiplikation der Eintrittswahrscheinlichkeit mit der Schadenshöhe. Die Berichte des Weltklimarates benennen daher Wahrscheinlichkeiten des Eintretens.

Das größte Manko der IPCC – Berichte ist laut Prof. Schellnhuber, Ex-Chef des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung und IPCC-Autor, gerade diese "Wahrscheinlichkeitsobsession", denn dadurch werde den gefährlichsten Entwicklungen zu wenig Beachtung geschenkt: "Wahrscheinlichkeiten zu berechnen hat wenig Sinn in den kritischsten Bereichen wie dem Tauen des Permafrosts oder dem möglichen Kollaps ganzer Staaten."

Schellnhuber fordert daher, den Möglichkeiten mehr Beachtung zu schenken. Dies entspricht der Szenario – Planung in der Wirtschaft wie in jedem Privathaushalt (siehe obiges Beispiel).

Genau das haben die Autoren der aktuellen Breakthrough-Studie (eine in Melbourne ansässige Denkfabrik) getan und ein Szenario entwickelt, bei dem sich das Klima bis zum Jahr 2050 um drei Grad aufheizt. Das ist nicht extrem. Für die 30 Jahre bis zur Mitte des Jahrhunderts gibt es eine Wahrscheinlichkeit von fünf Prozent, dass sich das Klima um 3,5 bis vier Grad erwärmt.

Um zu zeigen, wie es dazu kommen kann, erzählen die Autoren Spratt und Dunlop eine "Geschichte": Im kommenden Jahrzehnt wird der Klimakrise noch immer zu wenig Beachtung geschenkt und die Emissionen steigen noch bis 2030 an, um erst danach zu sinken. Dann ist es bereits zu spät und das Klima erwärmt sich bis 2050 um drei Grad.

Rückblickend stellen die Wissenschaftler dann fest, dass mehrere Kipppunkte erreicht wurden, etwa das Tauen des Permafrosts und Dürren im Amazonas-Regenwald. Ein Drittel der Erde ist nun an mindestens 20 Tagen pro Jahr zu heiß, als dass Menschen im Freien überleben könnten. Die Nahrungsmittelproduktion reicht nicht mehr, um alle Menschen zu ernähren, und es gibt mehr als eine Milliarde Klimaflüchtlinge.

 

Überschlagen wir es einfach mal selbst : So sieht die Zuwachsrate der CO2 - Konzentration in der Erdatmosphäre aus.

 

Was glauben Sie, wie wird die Kurve weitergehen?

Nehmen wir doch mal an, sie steigt durch weiterhin ungenügendes Handeln der Menschheit um ca.  3 ppm / Jahr. Dies bedeutet, dass im Jahr 2050 ca. 510 ppm in der Erdatmosphäre erreicht werden.

Die Verdopplung der CO2 – Konzentration (von vorindustriell 280 ppm auf 560 ppm) bedeutet eine Temperaturzunahme zwischen 1,5 und 4,5 °C....

Wie gesagt: Die Wahrscheinlichkeit einer Temperaturerhöhung von 3,5 – 4 Grad bis 2050 liegt nur bei rund fünf Prozent, damit jedoch bei weitem höher als die eines Wasserschadens….

Aus eben diesem Grunde ändert sich aktuell die Wortwahl bei der Beschreibung des Problems: Aus „Klimawandel“ wird „Klimakrise“. Greta Thunberg formulierte es wie folgt: "Entweder entscheiden wir uns dafür, unsere Zivilisation zu bewahren, oder wir tun es nicht."

Einige Städte riefen den „Klimanotstand“ aus.

Schellnhuber formulierte die Sinnfälligkeit des 2 – Grad – Zieles mal wie folgt: „Um es mit einem Vergleich deutlich zu machen, warum jedes Grad Erderwärmung zählt: Wenn bei einem Menschen die Körpertemperatur um zwei Grad erhöht ist, ist das Fieber. Nicht gut, aber auch nicht dramatisch. Fünf Grad Temperaturerhöhung im menschlichen Körper bedeuten aber den Tod.“

Um es mit anderen Worten zu sagen:

Der worst case besteht darin, dass unsere Kinder die Folgen tragen müssen, im Normalfall unsere Enkel und erst im besten Fall (einer Klimasensitivität von ca. 1,5 °C) haben wir noch etwas Zeit.