Impressum:

Betreiber dieser Webseite:
Karsten Rasche
Giordano-Bruno-Straße 16
04249 Leipzig

Telefon: 0341 - 412 31 66
E-Mail: info@ib-rasche.de
Steuernummer: 232/260/01328

Inhaltlich Verantwortlicher gemäß § 10 MDStV: Karsten Rasche

Haftungshinweis: Trotz sorgfältiger inhaltlicher Kontrolle übernehme ich keine Haftung für die Inhalte externer Links. Für den Inhalt der verlinkten Seiten sind ausschließlich deren Betreiber verantwortlich.

Datenschutzerklärung

Die folgenden Hinweise geben einen einfachen Überblick darüber, was mit Ihren personenbezogenen Daten passiert, wenn Sie meine Website besuchen. Personenbezogene Daten sind alle Daten, mit denen Sie persönlich identifiziert werden können. Ausführliche Informationen zum Thema Datenschutz entnehmen Sie der unter diesem Text aufgeführten Datenschutzerklärung.

Meine Kontaktdaten können Sie dem Impressum dieser Website entnehmen.

Die Nutzung meiner Webseite ist in der Regel ohne Angabe personenbezogener Daten möglich. Soweit auf meiner Seite personenbezogene Daten (beispielsweise Name, Anschrift oder eMail-Adressen) erhoben werden, erfolgt dies, soweit möglich, stets auf freiwilliger Basis. Diese Daten werden ohne Ihre ausdrückliche Zustimmung nicht an Dritte weitergegeben.           

Generell können Ihre Daten dadurch erhoben werden, dass Sie diese mitteilen.                                                                                                                                                                      

Andere Daten werden ggf. automatisch beim Besuch der Website durch IT-Systeme erfasst. Das sind vor allem technische Daten (z.B. Internetbrowser, Betriebssystem oder Uhrzeit des Seitenaufrufs). Die Erfassung dieser Daten erfolgt automatisch.

Hingewiesen sei darauf, dass ein Counter die Anzahl der Besuche dieser Webseite zählt.

Sie haben jederzeit das Recht unentgeltlich Auskunft über Herkunft, Empfänger und Zweck Ihrer gespeicherten personenbezogenen Daten zu erhalten. Sie können sich hierfür unter der im Impressum angegebenen Adresse an mich wenden. Des Weiteren steht Ihnen ein Beschwerderecht bei der zuständigen Aufsichtsbehörde zu.

Der Betreiber dieser Seite nimmt den Schutz Ihrer persönlichen Daten sehr ernst. Ihre personenbezogenen Daten werden vertraulich und entsprechend der gesetzlichen Datenschutzvorschriften sowie dieser Datenschutzerklärung behandelt.

Ich weise darauf hin, dass die Datenübertragung im Internet (z.B. bei der Kommunikation per E-Mail) Sicherheitslücken aufweisen kann. Ein lückenloser Schutz der Daten vor dem Zugriff durch Dritte ist nicht möglich.

Der Meeresspiegel in Vergangenheit und Zukunft

Fangen wir mit der schlechten Nachricht an und sagen es salopp: Sämtliche Küstenstädte der Welt werden untergehen, selbst bei einer Begrenzung der Erderwärmung auf 2 Grad. Weil auch dann der Meeresspiegel noch um ca. 25 Meter steigen wird. Dies ist auch nicht weiter verwunderlich, wenn man bedenkt, dass bei der letzten Eiszeit und ca. 5 Grad niedrigeren Temperaturen der Meeresspiegel 120 Meter niedriger lag.

Die gute Nachricht ist: Es dauert Jahrtausende, bis die 25 Meter erreicht sind.

Den Anstieg des Meeresspiegels genau zu bestimmen war lange Zeit recht schwierig, da man bis Anfang der 1990er – Jahre auf Pegelmessungen angewiesen war. Die ersten Messungen begannen in Nordeuropa im 18. Jahrhundert. Die geringe räumliche Verbreitung, bei der die Nordhalbkugel überrepräsentiert ist, macht eine Rekonstruktion des Meeresspiegelanstiegs in dieser Zeit schwierig. Hinzu kommen Datenlücken in den Zeitreihen und die Tatsache, dass Pegel den Meeresspiegel relativ zum Land messen. Die Daten sind also von Landhebungen und -senkungen "kontaminiert".

Trotzdem sind Rekonstruktionen möglich. Eine Übersicht über die Studien zum Meeresspiegelanstieg in der Zeit der Pegelmessungen gibt Prof. Rahmstorf hier:

 

Seit Beginn der 1990-er Jahre wird der Anstieg des Meeresspiegels mit Satelliten überwacht. Er beträgt aktuell reichlich 3 mm/Jahr, ist aber räumlich sehr unterschiedlich. In verschiedenen Regionen kann er 4 mal so hoch sein wie im globalen Mittel.

Aussagen über die Höhe des Meeresspiegels vor Beginn der Pegelmessungen kann man mithilfe von Sedimentbohrungen an den Küsten gewinnen. 2016 erschien in Proceedings of the National Academy of Sciences (PNAS) die erste globale statistische Auswertung der zahlreichen Einzelstudien über den Verlauf der Meeresspiegelentwicklung in den letzten 2.500 Jahren.

Der Meeresspiegelverlauf sieht dabei wie folgt aus:

 

 

Erkennbar ist, dass der Meeresspiegel im 20. Jahrhundert stärker stieg als in jedem Jahrhundert davor.

Hier der Meeresspiegelanstieg in den einzelnen Jahrhunderten.

 

 

Dieser aktuell so starke Anstieg ist eine Folge der globalen Erwärmung und des damit verbundenen Abschmelzens von Kontinentaleis und der thermischen Ausdehnung des Wassers.

Das Spektrum der Aussagen zum weiteren Meeresspiegelanstieg in diesem Jahrhundert kann man wie folgt umreißen. Aktuell steigt nach den Satellitenmessungen der Meeresspiegel um 3,4 mm/Jahr.

Hochgerechnet für die restlichen 82 Jahre bis zum Jahr 2100 bedeutet dies weitere 28 cm Meeresspiegelanstieg. Das ist der beste, aber recht unrealistische, Fall. Der Meeresspiegelanstieg nimmt erst langsam an Fahrt auf und bei weiterer Erwärmung wird es bei den 3,4 mm/Jahr nicht bleiben.

 

Für den schlechtesten Fall gab der IPCC in seinem Sachstandsbericht von 2013 (maximales Emissionsszenario - quasi kein Klimaschutz) 53 – 97 cm an.

Neuere Studien sehen dies aber nicht so optimistisch und sprechen von einem maximalen  Anstieg von 131 – 150 cm.

 

Über all diesen Angaben schwebt noch das Damoklesschwert der Eisschild-Instabilität, die seit vielen Jahren wie ein Schatten über allen Meeresspiegelprognosen hängt.

Der Grönländische und Antarktische Eisschild können auch schneller zerfallen als bisher gedacht.

Weiterführende Informationen erhält man hier: