Zwei wichtige Gründe für unser bisheriges Nicht - Handeln:

Positives Denken und die Allmende - Problematik

Haben Sie sich auch schon mal gefragt, wieso der Klimawandel nicht das tägliche Gesprächsthema auf der Straße ist?

Hier sehen Sie nochmal die sich beschleunigende globale Temperaturzunahme:

Eigentlich ist diese Darstellung doch Grund genug zur Panik, da führende Klimatologen ab ca. 5 Grad Temperaturzunahme die Auslöschung unserer Zivilisation befürchten.

Auf die Frage, was das schlimmste Szenario wäre, antwortete Prof. Schellnhuber (Berater der Kanzlerin, der EU und des Papstes) mal wie folgt:

„Wir reden hier im Ernstfall wirklich darüber, ob das Projekt der menschlichen Zivilisation …. zum Ende kommt.“

Dieses Portal gibt jedem Einzelnen die Möglichkeit, auf Basis der Physik sich selbst ein Bild zu machen und zu erkennen, dass sich die Menschheit aktuell auf einem Kurs befindet, der o.g. Szenario für unsere Enkel / Urenkel relevant macht.

Und damit zurück zu der Eingangsfrage: Bei den „Fridays for Future“ – Demonstrationen müsste es doch von Eltern und Großeltern nur so wimmeln, dies ist aber nicht der Fall, wieso also?

Hierfür gibt es neben anderen Ursachen 2 wichtige Gründe, die im Wesen des Menschen liegen. Der Erste besteht im positiven Denken, Menschen sind im Allgemeinen Positivdenker. Gern wird das „halbvolle“ Glas als Synonym hierfür benutzt. Die Meisten streben nach einem solchen Denken, da es in einer Wettbewerbs- und Konkurrenzgesellschaft, viel mehr noch im harten Überlebenskampf in der Geschichte der Menschheit, von unangenehmen Empfindungen befreit.

Mit der Überlegung, dass das Glas halb voll ist, verdrängen wir die dunkle Seite der Medaille, nämlich dass das Glas gleichermaßen halb leer ist. Wir verschönern also den Blick auf uns selbst und die Welt.

Ein Psychologe hat es mal so schön formuliert: "Der Mensch sieht die Welt nicht, wie sie ist, sondern wie er sie gern sehen würde."

Kommt jetzt jemand wie bspw. der Klimaforscher daher und konfrontiert uns mit dem unangenehmen Teil der Realität, so sind die meisten Menschen dies nicht gewohnt. Sie fühlen sich nicht wohl, der Psychologe spricht von kognitiver Dissonanz, die entsteht.

Wir bemühen uns, diese kognitive Dissonanz zu reduzieren und greifen entweder den Überbringer der dissonanten Information an (der Klimaforscher hat doch keine Ahnung, ist ein Alarmist etc.) oder wir greifen die dissonante Information selbst an (Klimawandel gab es schon immer, wird schon nicht so schlimm etc.).

Kurzum: Der Überbringer der schlechten Nachricht wird gehängt.

Der erste Grund für unser bisheriges Nichthandeln liegt also in der Psychologie des Menschen.

Der zweite Grund wird als Allmende-Problematik bezeichnet, im englischsprachigen Raum auch „tragedy-of-the-commons“ genannt.

Die Allmende ist ein Gemeindegut. Allmenden sind noch heute bspw. im Alpenraum verbreitet. Bezeichnet werden damit i. allg. gemeinschaftlich genutzte landwirtschaftliche Flächen.

Die Tragik der Allmende bezeichnet den Umstand, dass der Mensch Gemeinschaftsgüter plündert. Sie haben keinen Wert für uns. Daher nutzen wir sie nicht effizient, wir übernutzen sie, wodurch das Gut selbst wie auch unsere eigene Existenz gefährdet sind.

Jedem ist das Problem der Überfischung der Weltmeere bekannt. Sie gehören letztlich niemand.

Genauso verhält es sich auch mit der gemeinschaftlich genutzten Weide bzw. Landwirtschaftsfläche. Jeder Bauer hat das Interesse, das Vieh, welches in seinem Eigentum steht, so oft wie möglich auf die Weide zu treiben. Am Erhalt der Weide, die ihm nicht gehört, hat er ein wesentlich geringeres Interesse.

Die Folge ist eine Übernutzung kostenlos zur Verfügung stehender Ressourcen. Sind diese Ressourcen begrenzt, entsteht ein Problem, um das sich niemand kümmert.

So sind wir Menschen leider!

Unsere Atmosphäre ist quasi eine solche riesige Viehweide.

Bei Allmendegütern entsteht ein ressourcenverzehrender Aneignungswettkampf.

Beide Zusammenhänge sollten wir im Kopf haben, bevor wir das nächste Mal auf die Klimaforscher schimpfen.

 

 

 

 

 

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