Die Zeit, die bleibt (um das 2 Grad - Ziel zu erreichen) - Teil 1

Auf der Pariser Klimakonferenz hat die Weltgemeinschaft vereinbart, den globalen Temperaturanstieg auf 1,5 – 2 Grad gegenüber dem vorindustriellen Zeitalter zu begrenzen.

Vergegenwärtigen wir uns erstmal, warum die Begrenzung der Erderwärmung auf maximal 2 Grad so wichtig ist.

Bei den vergangenen Eiszeiten lag die globale Temperatur ca. 5 Grad unter dem vorindustriellen Niveau. Die Folgen waren ein 120 m niedrigerer Meeresspiegel und die Vergletscherung Norddeutschlands.

Ein Großteil der Fläche des heutigen Deutschland war quasi nicht existent. Dies alles wegen 5 Grad Temperaturänderung.

Aus diesem Grund ist das Einhalten des 2 Grad – Zieles so ungemein wichtig, da selbst dann extreme Veränderungen der Umweltbedingungen zu erwarten sind.

Wieviel Zeit bleibt hierfür noch und welche CO2 – Konzentration in der Erdatmosphäre sollte nicht überschritten werden?

Bei einer Verdopplung der atmosphärischen CO2 – Konzentration geht die Wissenschaft von einer Temperaturerhöhung von 1,5 – 4,5 Grad aus. Der wahrscheinlichste Wert, davon wollen wir ausgehen, liegt in der Mitte und beträgt 3 Grad.

Um zu ermitteln, welche CO2 – Konzentration in der Erdatmosphäre nicht überschritten werden darf, kann man nun den Dreisatz bemühen. Dies ist nicht die „hohe“ Klimawissenschaft, liefert aber brauchbare Ergebnisse.

Die Frage ist also: Wenn die Verdopplung der CO2 – Konzentration von den vorindustriellen 280 ppm (parts per million) auf 560 ppm eine Temperaturerhöhung von 3 Grad zur Folge hat, wieviel CO2 darf die Atmosphäre dann enthalten, damit es bloß 2 Grad sind.

Das Ergebnis sind 467 ppm. Beachtet man noch, dass die Menschheit aber nicht bloß CO2 emittiert, sondern auch andere Treibhausgase wie bspw. Methan, so wird plausibel, dass man das Budget nicht allein mit CO2 – Emissionen vollständig ausschöpfen kann. Man muss von den ermittelten 467 ppm etwas abziehen und kommt damit zu dem bekannten Wert von 450 ppm, der nicht überschritten werden sollte, um das 2 Grad – Ziel zu erreichen.

Jetzt benötigt man noch die aktuelle atmosphärische CO2 – Konzentration und die jährliche Zuwachsrate, um zu ermitteln, welche Zeit verbleibt.

Die CO2 – Konzentration beträgt aktuell 408 ppm und steigt um ca. 2,5 ppm / Jahr. Dies bedeutet, bei einem „Weiter so“ wird die CO2 – Konzentration der Erdatmosphäre in 17 Jahren 450 ppm überschreiten.

Entspannend muss man hinzufügen, dass nach den anzustrebenden Nullemissionen die Weltmeere noch eine Zeitlang CO2 aufnehmen und die atmosphärische Konzentration wieder etwas absenken.

 

Vor obigem Hintergrund wird verständlich, dass sich CDU/CSU/SPD/FDP in den Koalitionsverträgen der vergangenen Regierungen zu einer 80-95 %-igen Reduzierung der Emissionen bis zum Jahr 2050 verpflichtet haben (siehe Koalitionsverträge                            ).

Dies bedeutet also eine völlige Umgestaltung unseres Lebens. Leider sind die gesetzten Klimaziele in der Vergangenheit nur unzureichend umgesetzt worden.                          

So oder so, die Art unserer Lebensgestaltung ist aller Wahrscheinlichkeit nach nicht weiterführbar. Entweder wir leiten die nötigen Klimaschutzmaßnahmen jetzt sofort ein oder unsere Enkel werden die Folgen tragen müssen.

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