Bekannte Falsch -Aussagen

 

Oftmals werden allgemein bekannte Sachverhalte mit Verschwörungsrhetorik garniert und dem Zuhörer suggeriert, man deckt einen bislang seitens der Klimaforschung verschwiegenen Sachverhalt auf.

Im Folgenden sollen verschiedene derartige Aussagen benannt werden.

Da sich leider wie viele Medien auch unsere "Öffentlich - Rechtlichen" an diesem unrühmlichen Spiel beteiligen, hier zuerst ein Beispiel vom MDR, dem Wetterbericht "Wetter für Drei". Die Aussagen des MDR - Wetterfrosches stehen in Anführungszeichen.

  • Bezugnehmend auf die Frage, ob CO2 ein Klimagas ist: "Die Meinungen der Klimawissenschaftler gehen da vollkommen auseinander."

    • Das ist falsch! In dieser Angelegenheit gibt es völlige Einstimmigkeit in der Forschung! Dass CO2 ein klimarelevantes Gas ist lässt sich in jedem Labor nachweisen.

  • "Die Erdatmosphäre besteht zu 0,04 % aus CO2."

    • Das ist richtig, aber auch nicht neu!

  • "In den vergangenen 160 Jahren hat die Konzentration des CO2 in der Atmosphäre nur um   0,01 % zugenommen."

    • Absolut richtig. Siehe Rubrik "Klimagase": Sie nahm von 280 ppm auf 405 ppm zu oder von 0,028 % auf 0,0405 %, also um ungefähr 0,01 %. Eben diese geringe Zunahme verursacht aber die Erderwärmung!

  • "Erdgeschichtliche Untersuchungen in Bohrkernen der Antarktis und Arktis (gemeint ist Grönland) haben ergeben, dass ...schon ganz andere Konzentrationen an CO2 vorhanden waren, viel viel höher, und auch viel niedriger, und auch bei höheren Konzentrationen...gab es Eiszeiten".

    • Siehe Rubrik "Klimagase"! Diese Eisbohrkerne insbesondere aus der Antarktis geben das Klimaarchiv der Erde der letzten 800.000 Jahre frei. In diesem Zeitraum lag die CO2 - Konzentration nie höher. Mehr noch, sie steigt rasant.

  • "Wenn man hört "wir stoppen den Klimawandel", dann geht das nicht."

    • Das ist schlichtweg falsch. Stoppt man die CO2 - Emissionen, so lässt sich der Klimawandel stoppen.

  • "Deshalb kann man weder das Wetter genau vorhersagen für Zeiträume von 10 oder 15 Tagen, noch kann man das Klima genau vorhersagen für Zeiträume von 20, 30 oder 50 Jahren."

    • Das ist falsch. Er verwechselt Klima und Wetter. Natürlich kann man das Klima vorhersagen. Ein schönes Beispiel ist Folgendes: Jeder kann im Juli vorhersagen, dass es 6 Monate später kälteres Klima gibt. Freilich kann niemand mit Sicherheit vorhersagen, dass der 6. Januar kälter ist als der 6. Juli. Das ist der Unterschied zwischen Wetter und Klima.  

Nachfolgend weitere Klimaskeptiker - Aussagen:

  • Vor ein paar Jahren noch wurde in vielen Medien die Debatte geführt, dass die Erhöhung der globalen Temperatur "seit 15 Jahren" (ab 1998) stagniert. Stellvertretend hier das MDR - Interview mit Prof. Vahrenholt (siehe auch Rubrik "Politik & Medien")                                                                                                                                                        Damals lastete ein riesiger Druck auf der Klimaforschung, die vermeintlich langsamere Erderwärmung zu erklären. Worum ging es wirklich? Hier der globale Temperaturdatensatz

 

Mit der "15 - jährigen Temperaturstagnation" sind die (ca.) 15 Jahre ab 1998 gemeint.

In vielen Medien wurde nicht nur von einer Temperaturstagnation gesprochen, manche meinten gar eine fallende Temperatur festzustellen. Der statistische Unsinn, welcher dahinter steht, funktioniert wie folgt: Man nehme das "El Nino" - Jahr 1998 als Startpunkt (El Nino's führen immer zu globalen Temperaturausreißern), ziehe von dort eine Linie zum Jahr 2012 und siehe da: Die Temperatur stagniert.

Die ganze Wahrheit findet man in obigem Diagramm. Die globale Erwärmung geht ungebremst weiter.

  • "Alles nicht so schlimm, Klimawandel gab es schon immer."

    • Dass es Klimawandel schon immer gab, ist richtig. Wir hatten die Eiszeiten in der Schule behandelt. Diese lehren uns freilich nicht, dass der Klimawandel harmlos ist, ganz im Gegenteil: Norddeutschland war zur letzten Eiszeit vergletschert und damit quasi nicht existent, der Meeresspiegel lag 120 Meter niedriger. Dies alles wegen ca. 5 Grad globaler Temperaturänderung! Die Erde hat in Grönland und der Antarktis noch genügend Eis, um den Meeresspiegel um ca. 65 Meter ansteigen zu lassen.

  • " Der CO2 - Anteil in der Atmosphäre beträgt nur 0,04 %. Und von diesen 0,04 % stammen 95 % aus natürlichen Quellen. Der menschengemachte CO2-Anteil in der Luft beträgt damit nur 0,0016 Prozent." (ein Zitat aus der "Welt")

    • Ungeachtet der Tatsache, dass die Daten (95 % natürliche Quellen und 0,0016 %  menschlicher Anteil) falsch sind, werden hier auf unsinnige Weise Äpfel mit Birnen verglichen. Die Land - Ökosysteme haben natürlich einen riesigen Kohlenstoff-Umsatz. Da jedoch alles, was mittels Photosynthese entstanden ist (und damit der Atmosphäre CO2 entzieht), auch wieder verwest (und dieses CO2 der Atmosphäre wieder zufügt), tragen die natürlichen Ökosysteme zum Anwachsen der  CO2 - Konzentration nichts bei. Daher war der CO2 - Anteil in der Atmosphäre über Jahrtausende konstant. Der Gesamtumsatz der Ökosysteme beträgt ca. 120 Mrd. t Kohlenstoff. Der Mensch trägt nur ca. 7 Mrd. t bei. Diese Relation 7/127 ist aber völlig irreführend, da die menschlichen Emissionen diejenigen sind, die den CO2 - Konzentrationsanstieg bewirken. Die natürlichen Ökosysteme (Landbiosphäre und Ozeane) nehmen CO2 aus der Atmosphäre auf! Von den   7 GtC, die wir jährlich in die Atmosphäre entlassen,werden 4 GtC durch Wälder und Ozeane aufgenommen. Ansonsten wäre der CO2 - Konzentrationsanstieg in der Atmosphäre noch größer.

  • "Die Sonne ist die Ursache des globalen Temperaturanstieges."

Das ist falsch. Siehe folgendes Wikipedia - Diagramm. Wir beobachten eher trotz kalter Sonne eine globale Temperaturzunahme.

  • "Climategate"

    • Pünktlich vor Beginn des Klimagipfels 2009 in Kopenhagen tauchten urplötzlich zahllose Emails von Klimaforschern auf, die von einem britischen Forschungsinstitut gestohlen worden waren. Der britischen Polizei gelang es nie, den Datendiebstahl aufzuklären. Auf den Klimaskeptikerseiten und in vielen Medien wurden die Mails jedoch zum „Climategate“ Skandal hochgepusht. Dabei wurden aus dem Zusammenhang gerissene Zitate ausgeschlachtet, um die Klimaforschung zu diskreditieren. Der Daily Telegraph titelte bspw.: „This is the worst scientific scandal of our generation“. Allerdings fanden sich partout keine Hinweise auf Fehlverhalten der Forscher oder Gründe für Zweifel an der globalen Erwärmung, wie volle 8 gründliche Untersuchungen später erwiesen. Während der vermeintliche Skandal in den Medien die Schlagzeilen generierte, tauchte die Rücknahme der Anschuldigungen nur auf den hintersten Seiten der Print-Medien auf!

  • "Die Weltklimaberichte (IPCC-Berichte) sind falsch. Als Beispiel wird angeführt, dass im IPCC-Bericht von 2007 erklärt wird, dass die Himalaya-Gletscher bis zum Jahr 2035 weitestgehend abgeschmolzen sein werden."

    • Ja, diesen Fehler gab es. Es war ein Zahlendreher. Gemeint ist das Jahr 2350. In dem Zusammenhang muss man darauf verweisen, dass diese IPCC-Berichte mehrere Tausend Seiten stark sind. Jede gefüllt mit einer Unmenge an Daten. Auf einer dieser Seiten gab es nun diesen Fehler.

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